Rezension der CD Fantasy
von Christoph Forsthoff
Concerti, September 2014

quote    Auf dem Weg nach ganz oben

 

Gar nicht so einfach, sich in der unüberschaubaren Riege der Nachwuchspianisten einen Namen zu machen und bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wenn nun also die 23-jährige Danae Dörken ihrem zweiten Album den Titel „Fantasy“ verpasst hat, zeugt das entweder von einer Neigung zu Anglizismen – oder aber vom Selbstbewusstsein des internationalen Auftritts. Zu Recht, müssen wir nach dem kritischen Hören zugeben, denn die gebürtige Wuppertalerin zeigt sich nicht nur fasziniert von der Fantasie-Form, sondern beweist vor allem Persönlichkeit an den Tasten. Im Schumann verquickt der Twen romantischen Geist mit barocker Polyphonie, in der Wanderer-Fantasie wird das Virtuose Ausdruck – und mit der Wahl C.P.E. Bachs beweist die Künstlerin neben Jubiläums-Geschick vor allem erzählerische Intensität. An dieser Stelle sei die Prophezeiung gewagt: Danae Dörken ist auf dem besten Wege zu einer großen Karriere.

Rezension der CD Fantasy
von Rainer Aschemeier
Crescendo, September 2014

quote      Fantastisch!

 

Was die junge Pianistin auf Fantasy zu bieten hat, zeugt von einer ganz eigenen Persönlichkeit und Reife. Dörken ist eine von verschwindend wenigen aus der Riege des jungen Klaviernachwuchses, der man es zutrauen kann, einmal zu den künstlerisch wirklich Bedeutenden zu gehören. Schumanns Fantasie Op. 17 spielt sie mit viel Poesie und trifft auf ideale Weise den speziellen „Ton“, den diese Musik benötigt. Technisch steht Dörken bereits mit ihren 22 Jahren auf dem Zenit: Das zeigt auch die Wanderer-Fantasie, die sie ebenfalls viel feindynamischer gibt, als der pianistische Mainstream.

Rezension der CD Fantasy
von Peter Cossé
Klassik Heute, Juli 2014

quote      Klassik Heute Empfehlung

 

Es gelingt Danae Dörken, einen spürbar kalkulierten, also sinngebenden, aber darüber hinaus stets elastischen Satzverlauf zu entfalten. Es fügt sich das Eine zum Anderen und das Gewesene scheint rückwirkend unerlässlich für das gerade Geschehende und weiter auch für das Kommende zu sein.

Rezension der CD Fantasy
The Listener, Juli 2014

quoteWie Wasser in der Wüste: Danae Dörken lebt, atmet und empfindet Musik, wie nur wenige andere Nachwuchspianisten in Deutschland.

 

Dörken ist zu einer wirklich mutigen Interpretin herangereift, die Schumanns Fantasie Op. 17 mit einer faszinierend persönlichen Note gibt und diese Musik ebenso wie Schuberts Wandererfantasie mit einer so sagenhaft musikalischen Phrasierung interpretiert, wie sie selbst die Großen der Szene nur selten hinbekommen.
Wer einmal den Blindtest macht, und dieses Dörken-Album gegen einige vermeintlich führende Pianisten der heutigen Klassikbranche antreten lässt, der wird kaum glauben können, dass es sich hier um eine 22-Jährige handelt, die sich auf dem Papier noch in einer Phase der Ausbildung und der Vervollkommnung befindet.
Faktisch hören wir hier kein Talent mehr, sondern eine reife Künstlerpersönlichkeit. In meinen Augen ist Dörken mit diesem Recitalprogramm zu einer der derzeit spannendsten Pianistinnen Deutschlands herangereift. Zu einer Künstlerin, die das Zeug dazu hat, schon innerhalb der nächsten zehn Jahre zu den interpretatorisch Tonangebenden in Deutschland und Europa zu gehören.
Fazit: Dieses Album ist ein definitives „Muss“ für jeden, der gelangweilt ist von dem fadenscheinigen Perfektionismus der wettbewerbspolierten Lochkartenpianisten. Danae Dörken ist anders. Danae Dörken lebt, atmet und empfindet Musik!

1. Klavierkonzert von Beethoven mit der Südwestdeutschen Philharmonie
von Klaus Schmidt
Allgäuer Zeitung, Juli 2014

quoteFaszinierende Interpretation

 

Danae Dörken, 23 Jahre jung, ist am Klavier nicht nur die Anmut selbst, sondern ein Naturtalent. Vom ersten Ton an fesselt ihr Vortrag bei diesem Auftritt… Poetisch und humorvoll zugleich gestaltet Danae Dörken die Töne aus, ausdrucksreich und anmutig, vollendet durchgeformt und doch graziöse Leichtigkeit ausstrahlend.

Konzert zusammen mit Sharon Kam und Johannes Peitz
von Andreas Schweiberer
Nordwest Zeitung, Juli 2014

quoteOvationen für Klarinettistin Sharon Kam – Junge Pianistin große Überraschung des Abends

 

Ein festlich-gespanntes Auditorium in der voll besetzten Kirche in Bockhorn wartete auf die vielfach ausgezeichnete Klarinettistin Sharon Kam. Gemeinsam mit Johannes Peitz (Klarinette und Bassetthorn) und der 22-jährigen Pianistin Danae Dörken trat sie unter Ovationen vom Eingang des wunderschönen romanischen Gotteshauses, das alleine einen Besuch wert ist, hin zum Altar… Die große Überraschung des Abends aber war die ganz junge Pianistin, die nicht nur als kompetente Duo-Partnerin bei Schumann, sondern auch solo bei Mozarts 2. Klaviersonate KV 280 nicht einfach nur überzeugte, sondern aufhorchen ließ durch ihr sehr präzises, die Stimmungen subtil auslotendes Spiel bei technischer Souveränität.

Porträt
von Rainer Aschemeier
Crescendo, Januar 2013

quoteIst die junge Pianistin die Entdeckung des Jahres?

 

Der auffälligste Aspekt von Dörkens Vortragskunst: Kritiker überschlagen sich und ringen nach Worten, wenn die Sprache auf ihre Fähigkeit zum lyrischen Ausdruck kommt. Schon in diesen jungen Jahren ist sie eine Pianistin mit starker eigener Persönlichkeit. Sie ragt heraus aus der Masse – und das weniger durch technische Kabinettstückchen als vielmehr durch Tiefgang.

Porträt
von Rainer Aschemeier
Crescendo, Januar 2013

quoteBrillante Virtuosität interpretiert

 

Begeisterndes Klavierkonzert zum vierten Geburtstag der Hagener Karl-Halle Gesellschaft Zum vierten Geburtstagskonzert ihres Namensgebers hatte die Karl-Halle-Gesellschaft Hagen eine ebenso hübsche wir hochtalentierte vielfach preisgekrönte junge Pianistin eingeladen… Das Programm war optimal ausgewählt zur Demonstration brillanter Virtuosität wie subtiler Interpretationsgabe. Die Klavierstücke op. 118 von Brahms boten in sechs Intermezzi reichlich Gelegenheit, Kontraste gegeneinander auszuspielen mit rauschenden Arpeggien um markante Thematik mit fein dosierter Agogik zur Hervorhebung der Höhepunkte, sanft-zärtlicher Liedhaftigkeit mit überwältigend aufbrechenden leidenschaftlichen Ausbrüchen und im Allegro energico fast brutal im Staccato auf die Tastatur geschleuderter Akkordik zu einem träumerisch singenden Mittelteil. Einem lyrischen Andante folgte ein trotz der Überschrift „Andante, largo e mesto“ rufeloser Schluss-Satz. Nach dieser grandiosen Meisterleistung kam der Jubilar mit einem Scherzo aus „4 Esquisses, op. 2“ (Skizzen) und der 1. „Romance sans Paroles“ op. 1 zur Wort. Springlebendige Thematik, in kecken Staccato-Akkorden skandiert, und ein schwermütiges Lied, eingebettet in Wirbel von Dreiklangsbrechungen, zeichneten ihn bei solider Kompositionstechnik und Spannungsverstärkung durch Beschränkung auf das Wesentliche als seriösen, sich seines Wertes bewussten Musiker aus. In Schuberts „Wanderer-Fantasie“ mit ihren vier ineinander übergehenden Abschnitten ging es wahrhaft „con fuoco“ (feurig) rasenden Tempo ungestüm über Stock und Stein. In rauschenden Arpeggien hörte man die Quellen am Wegesrand sprudeln, die Bäche rauschen. Liedhafte Themen luden zu Ruhepausen ein, die abrupt von wuchtigen Akkordpassagen zerstört wurden. Das Adagio, ein düsterer Variationssatz mit dem typischen Schubert’schen Personalrhythmus lang-kurz kurz, der in flottem Tempo auch die anderen Sätze durchzog, hatte den Charakter eines sich mühsamen dahinschleppenden Trauermarsches: der Wanderer muss sehr einsam gewesen sein. Nach dem wiederum furiosen Presto leitete ein strenges Fugato den Schluss-Satz ein, der in eine gewaltige, von dramatischer Akkordik und virtuosem Laufwerk bestimmte Koda mündete. Das Publikum riss es von den Sitzen: Sein begeisterter Beifall wurde mit einem Stück von Leoš Janáček als Zugabe belohnt.

Projekt für Kinder: „Rhapsody in school“, November 2011
Calenberger Zeitung, 18.November 2011

quotePianistin Danae Dörken fasziniert Schüler und Lehrer

 

Schulleiterin Andrea Schirmacher zeigte sich hinterher begeistert: „Faszinierend, oder? Und die Kinder waren mucksmäuschenstill und so aufmerksam“. Grund für die Aufmerksamkeit war der Besuch von Danae Dörken im Rahmen des Projekts „Rhapsody in school“. Gegründet wurde dieses Projekt um jungen Menschen Musik näher zu bringen. Viele Künstler gehören diesem Netzwerk an und spielen ehrenamtlich an Schulen.

Eine von ihnen ist Danae Dörken. Die junge Pianistin studiert an der Hochschule Hannover. Trotz ihrer jungen Jahre blickt sie bereits auf eine große Karriere zurück. So gewann sie mehrere internationale Preise und bekam unzählige Auszeichnungen. Sie spielt überall auf der Welt. Ein Kontinent, dass verriet sie, war aber noch nicht darunter. Auf diese Frage eines Schülers, antwortete sie: „ In Afrika war ich noch nicht, dort möchte ich sehr gerne einmal spielen“.

So erfuhren sie auch, dass sie im Alter von fünf Jahren das Klavier für sich entdeckt hat. „Ich war auf einem Geburtstag und dort spielte ein Mädchen Klavier“, so Danae Dörken zum Erstkontakt mit dem Instrument. Die Eltern legten ihr aus Kostengründen allerdings zunächst die Blockflöte nahe. Kurze Zeit später waren sie vom Talent ihrer Tochter jedoch überzeugt. Nach dem ersten Preisgewinn mit sechs Jahren, war der Weg zur bisher steilen Karriere geebnet.

Die zwei Unterrichtsstunden vergingen wie im Flug. Danae Dörken spielte einige Passagen aus Stücken von Brahms, Schubert oder Janá?ek. Zwischendurch fragte sie die jungen Zuhörer nach den Stimmungen die sie heraushörten. Sie erklärte die einzelnen Szenen und die Geschichte des Stückes. Außerdem hatten die Schüler die Gelegenheit immer wieder Fragen an die Künstlerin zu stellen. In einer Unterrichtsstunde hatten sie sich überlegt, was sie von ihr erfahren wollten. Danae Dörken erzählte, dass die Hände beim Klavier spielen nicht weh tun, wenn sie locker gehalten werden, dass sie neben der Musik noch Zeit für Sport, lesen oder Filme schauen findet, oder das sie großes Publikum genauso gerne mag, wie ein kleines – dieses vielleicht noch ein bisschen mehr. „Dort sind die Zuhörer noch aufmerksamer als in großen Sälen“, so Dörken. Auch wie aus einem Klavier überhaupt erst Töne herauskommen erklärte sie.

Aber die Kinder durften nicht nur zuhören. Gemeinsam mit Danae Dörken trauten sich einige Schüler und versuchten sich am Piano. Auf Wunsch der Schüler spielte die Künstlerin spontan „Let it be“ und die Schüler sangen dazu. Das Lied der Beatles ist aktuell Thema im Unterricht.

Am Ende nahm sich Dörken noch die Zeit um Autogrammwünsche zu erfüllen und bekam als Dankeschön einen Blumenstrauß von den Schülern überreicht.

Kissinger Sommer, Bad Kissingen, Juni 2011

von Gerhard Fischer
Main Post, Juni 2011

quoteDanae: Geschenk für den Sommer

 

BEST of NRW
Attendorn, Pressemeldung vom 20. April, 2010

quoteDanae Dörken faszinierte das Publikum beim Klavierabend.

 

Die erst 18 Jahre junge Pianistin Danae Dörken faszinierte das Publikum durch ihre souveräne und elegante Ausstrahlung, ihre Virtuosität und leidenschaftliche Musikalität. Technisch brilliant interpretierte sie sowohl die im Charakter stark wechselnden Stimmungen in der „Partita a-moll BWV 827“ von J.S. Bach als auch die in der Substanz höchst anspruchsvollen „Klavierstücke op.118“ von Johannes Brahms mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Nach der Pause spielte Danae Dörken Rachmaninoffs „Moments musicaux op.16“ und zeigte die ganze Bandbreite dynamischer Gestaltungsmöglichkeiten, die diesem Werk in besonderer Weise innewohnen. Ein solches Klangvolumen hätte man einer so zarten Persönlichkeit kaum zugetraut. Mit einer geradezu pfiffigen Heiterkeit und mühelos hingezauberten Virtuosität beendete Danae Dörken mit Franz Liszts kapriziöser „Rigoletto Paraphrase“ ihr Konzertprogramm. Auf den kaum enden wollenden Beifall der restlos begeisterten Zuhörer ließ die Pianistin den glanzvollen Abend mit einer eher bedächtigen Zugabe ausklingen, Schumanns „Abend“.

BEST of NRW
Siegener Zeitung, März 2010

quoteEin Geben und Nehmen.

 

Der Klavierabend mit Danae Dörken im Apollino war ein Geschenk. Bach, Brahms, Rachmaninow, Liszt – und Danae Dörken beherrschte sie alle! Die junge Frau aus Wuppertal, 1991 geboren, schon jetzt vielfach ausgezeichnet und mit erstklassigen Referenzen, gab am Dienstagabend im Apollino des Siegener Apollo-Theaters ein schönes, mitreißendes, beeindruckendes Klavierkonzert und setzte in der WDR-3-Reihe „Best of NRW“ einen eigenen, besonderen Akzent. Ganz eng war sie mit dem Steinway, horchte hinein in den Klang, den sie schuf, der den Raum gewissermaßen besetzte, vielgestaltig, facettenreich. Zunächst Johann Sebastian Bachs (1685–1750) a-Moll-Partita BWV 827, deren einzelne Sätze Danae Dörken sehr deutlich voneinander abhob, jedem einzelnen dieser Tänze seinen höchst eigenen, unverwechselbaren Charakter gab. Angefangen von der Fantasia, klar und leuchtend, über die schnelle Corrente hin zum heiteren Scherzo, wirkte ihre Interpretation dicht, war ihr Spiel exakt und reflektiert, ohne verkopft-akademisch zu sein. In die Vollen ging es mit Johannes Brahms’ (1833–1897) sechs Klavierstücken op. 118, einer selbstvergessen wirkenden Musik, mit wunderbaren Wendungen, weichem, rundem Klang, ja, auch ganz energischen Passagen. Schon hier deutete sich an, mit welcher (auch inneren) Kraft Danae Dörken zu spielen vermag. Ihr Brahms war ein Geben und Nehmen und fürs Publikum ein Geschenk Emotionaler Höhepunkt des Konzerts waren nach der Pause die „Moments musicaux“ op. 16 von Sergej Rachmaninow (1873–1943), mit denen die Pianistin hören und auch sehen ließ, wie variabel sie musizieren kann. Irre Tempi, höllische Sprünge, plötzliche Wechsel in der Aussage (wie in diesem zunächst bedrängenden Sturm des Presto, der ganz unvermittelt innehält) – all das kostet sie aus, spielt mit enormer Expressivität und Wucht, reißt mit und hin. Schon das hätte als Finale dieses kammermusikalischen Abends genügt, doch Danae Dörken gab noch etwas zu: Zunächst die im Programm vorgesehene Paraphrase über „Rigoletto“ von Franz Liszt (1811–1886), mit der die Musikerin erneut ihre Kunst- (und Finger-) Fertigkeit unterstrich, dann das stille „Des Abends“ von Robert Schumann (1810–1856). Das war pure Poesie.“

Museum Baden, Solingen, Januar 2010
Solinger Tageblatt, Januar 2010

quoteJunge Pianisten Elite

 

19-jährige Solistin begeisterte durch Klangrausch. Danae Dörken gelang ein bejubeltes Debüt in der Reihe „Junge Pianisten Elite“ am Sonntag im Museum Baden. Danae Dörken faszinierte nicht nur durch Virtuosität, sondern mehr noch durch ihre interpretatorische Reife…Sergej Rachmaninow war einer der gefeiertsten Pianisten seiner Zeit. Seine „Moments musicaux“ sind Virtuosenfutter und Danae Dörken spielte sich damit in einen wahren Klangrausch. Im Prestoteil donnerte sie Läufer mit solcher Wucht auf den Steinway, dass die zahlreich erschienenen Zuhörer in spontanen Jubel ausbrachen…

Schwetzinger Festspiele, Schwetzingen, Mai 2009
von Klaus Roß
Rhein-Neckar Zeitung, Mai 2009

quoteSouveräner Nachwuchs.

 

…Am professionellen Schliff und enormen Präzisionsniveau der Kämmerling-Schüler gibt es freilich nichts zu deuteln. Das bestätigte auch die gebürtige Wuppertalerin Danae Dörken mit ihrem ebenso stilsouveränen wie klangkultivierten Vortrag der Bachschen Partita a-moll BWV 827… Erinnerungswerte Akzente setzte die junge Deutsche, deren Bach weniger glatt und stärker gefühlsbetont daherkam (wunderbar insbesondere die innigst kantable Sarabande)…

Eitorf, März 2009
von Iris Zumbusch
Kölner Stadt-Anzeiger, März 2009

quoteIhre sprühende Spielfreude übertrug sich…

 

…Danae Dörken hatte für ihren ersten Vortrag die Partita a-Moll, BWV 827, von Johann Sebastian Bach ausgewählt. Rasch offenbarte sich den Zuhörern Dörkens feinsinniges Gespür für die musikalischen Formen und Strukturen und damit eine außergewöhnlich durchdrungene Darbietungsform. Kaum war der charismatischen jungen Virtuosin die hohe Konzentration anzumerken, als sie auch dem folgenden Werk „Images I“ von Claude Debussy geradezu plastische Leuchtkraft verlieh. Mit fliegenden Fingern verlieh sie etwa dem Satz „Reflets dans l’eau“ gleichermaßen perlend-weiche wie hoch aufbrausende Klangfülle. Einfühlsam spürte Dörken in „Hommage à Rameau“ den Tönen nach. Danae Dörken legte ihre bemerkenswerte Intepretationsgabe nicht in bewegungsreiche Gestik. Hingegeben in ihr Spiel schöpfte sie aus ihrem verinnerlichten Wissen um die Werke… Gelegentlich richtete sie ihren Blick über den Flügel nach oben um sich dann erneut den eilenden Händen auf den Tasten zuzuwenden. Im Zentrum des Konzerts standen die sechs Klavierstücke, op. 118 von Johannes Brahms. Das Wechselspiel zwischen wuchtigem Gestus und leisen, zarten Passagen meisterte Danae Dörken mit atemberaubender Klangsensibilität und Fülle. Ihre sprühende Spielfreude übertrug sich: tosender Beifall am Schluss des hochkarätigen Konzerts.

Gala-Konzert mit ihrer Schwester Kiveli anlässlich der Eröffnung des Herzzentrums Köln, Kölner Philharmonie, Oktober 2007

von Gerhard Bauer
Kölner Stadt – Anzeiger, Oktober 2007

 

quoteEin ungetrübter Hörgenuss.

 

…Wunder an Leichtigkeit…Danae Dörken (Jahrgang 1991) gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester, der nicht minder begabten Kiveli Dörken (Jahrgang 1995) und der Camerata Bern hat als erstes Stück des Abends Mozarts Doppelkonzert in Es-Dur, KV 365, in den Saal gezaubert. Das war ein kleines Wunder an Leichtigkeit, Charme und Gefühl – und die Zugabe, das Finale aus der Mozart-Sonate (B-Dur, KV 358) zu vier Händen, viel zu kurz…“

Verleihung des Eric-M.-Wartburg Preises an US-Außenministerin Condoleezza Rice, Schloss Sanssouci, Potsdam, 31.5.2007

von Margaret Hecke
Die Welt, 1. Juni 2007

quoteum keinen Ton zu missen…

…So schwer ist es gar nicht, der wichtigsten Frau der Vereinigten Staaten eine Freude zu machen: Da wären beispielsweise Robert Schumanns Fantasiestücke op.12 „Grillen“ und „Aufschwung“, gespielt von der 15-jährigen „Jugend musiziert“-Preisträgerin Danae Dörken. Sehr andächtig lauschte die US-Außenministerin Condoleezza Rice deren Vortrag, schloss sogar die Augen, um keinen Ton zu missen…

Konzert mit ihrer Schwester Kiveli, Reihe: Junge Klassik, Kassel, Januar 2007

von Siegfried Weyh
Hessische Niedersächsische Allgemein, Februar 2007

quote Zwei Sonnen gehen auf.

 

…Bekanntschaft mit zwei echten Hochtalenten am Klavier machen. Ja, man fühlt sich bei den einzeln agierenden Düsseldorfer Schwestern Kiveli (11) und Danae (15) sofort gut aufgehoben. Unnötig, um das technische Vermögen zu bangen. Und angesichts so ungetrübter Jugend lässt sich über die musikalische Einfühlung und Vertiefung nur staunen. Die Zukunft eines Bildungsideals, einer Kulturnation – hier geht sie sonnengleich auf. …In großformatig-fantastischem Aufriss führt die ältere Schwester in noch dunklere Nachtgründe, die – wenn es um Mozarts c-Moll-Fantasie KV 457 und Schumanns acht Fantasiestücke op.12 geht – als seelische Abgründe sich öffnen. Zumal in Schumanns Psychoprogramm zwischen Verwirrung und Vergewisserung erspürt Danae den entschieden schwärmerischen Zug eines – Brahms würde sagen – „lieblichen Ungeheuers“…

Konzert der GEDOK (mit Schwester Kiveli) in der Immanuelskirche

von Hartmut Sassenhausen
Westdeutsche Zeitung, November 2005

quote Virtuoser Klavier Nachwuchs.

 

Die Kinder Danae und Kiveli Dörken spielten in der Immanuelskirsche. Es ist eine absolute Seltenheit, dass junge Musiker bereits mit 12 Jahren an Musikhochschulen Jungstudenten sind oder mit 9 Jahren in ein Projekt zur Frühförderung musikalisch hochbegabter Kinder aufgenommen werden. Beides trifft auf die Geschwister Danae (14 Jahre) und Kiveli Dörken (10 Jahre) aus Düsseldorf zu. Seit zwei Jahren nehmen sie bei dem berühmten Klavierprofessor Karl-Heinz Kämmerling in Hannover Unterricht. Auf Einladung der Wuppertaler Gedok kamen beide nun in die Immanuelskirche, um ihre pianistischen Fähigkeiten zu präsentieren. Es war gerade die enorme Virtuosität, die erstaunte. Rasend schnelle Läufe, Akkordbrechungen und Tonrepetitionen entlockten die Jungstars, die schon zahlreiche Preise einheimsten, perlend aus dem Flügel. Kiveli spielte anspruchsvolle Werke von Johann Sebastian Bach, Manuel de Falla, Frédéric Chopin und Ernst Toch mit einer erstaunlich großen Souveränität. Diesen handwerklichen Qualitäten stand Danae in nichts nach. Mehr noch: Ihre Vorträge ausgesuchter Klavierliteratur aus den Federn von Robert Schumann, Jenö Takacs, Felix Mendelssohn Bartholdy und Manuel de Falla waren von einem beachtlichen musikalischen Tiefgang geprägt. Sie feilte klanglich an jeder Note, faszinierte etwa mit traumhaft schöner, warmer Tongebung…

Konzert zur Jahreshauptversammlung der Gevelsberger Konzertgesellschaft

von Christoph Clören
Westfalenpost, September 2002

quote …Kompliziertes mit Selbstverständlichkeit.

 

Nicht gerade für unbekümmerte Wunderkindhände prädestiniert ist der introvertierte, strenge Charakter von Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge in cis-Moll aus dem Band I des Wohltemperierten Klaviers. Mit frappierender Abgeklärtheit verlieh Danae Dörken dem melancholischen Präludium tiefgründlichen Ernst und gestaltete die thematischen Abschnitte und melodischen Bögen mit reifer Ausdruckskraft. Noch erstaunlicher war es, mit welcher Selbstverständlichkeit die komplizierten polyphonen Verläufe der fünfstimmigen Doppelfuge offengelegt wurden. Mit brillianter Virtuosengeste und rhythmischer Flexibilität legte sie das glitzernde Passagenwerk in Frederic Chopins „Grande valse brillante“ hin und gestaltete die empfindsame Melodik im Mittelteil mit zartem Schmelz. Pianistisches Stehvermögen und motorische Durchschlagskraft, kontrolliert durch gestalterisches Fingerspitzengefühl und Sinn für rhapsodische Freiheit und in sich ruhende Atempausen bewies Danae Dörken in Aram Chatschaturjans „Toccata“…

Rezension der CD Fantasy
von Brian Reinhart
MusicWeb International, November 2014

quote Danae Dörken promises to grow into a considerable talent; her artistry and interpretive sense are ahead of nearly everyone her age.

Klavierabend im Kunstmuseum Solingen
von Cyrill Stoletzky
Rheinische Post, Oktober 2014

quote Fast glaubte man sich an die ersten Abende der jungen Argerich zu erinnern

 

Danae Dörken ist eine außergewöhnliche Künstlerin. Sie verbindet filigranes Spiel mit mitreißender Virtuosität und wer sie am Flügel erlebt, hört bekannte Stücke ganz neu. Ihre individuelle Herangehensweise zeugt von hohem persönlichen Profil, ist mutig wie eigenwillig – aber hat sie, wie crescendo schreibt, das Zeug, „einmal zu den künstlerisch wirklich Bedeutenden zu gehören?“ Keine Frage: Die 1991 in Wuppertal geborene Musikerin, die zahlreiche Preise gewann und 2012 ihre Debüt-CD veröffentlichte, versteht ihr Publikum zu verzaubern. Nach vielbeachteten Ausflügen in die Konzertsäle Europas machte sie nun zum zweiten Mal Station im voll besetzten Kunstmuseum. Wo sie ihre Zuhörer mit einem starken Auftritt begeisterte… Fast glaubte man sich an die ersten Abende der jungen Argerich zu erinnern. Nach glänzendem Finale gab es tosenden Applaus. Als Dankeschön servierte Danae Dörken de Fallas Feuertanz – nuancenreich, vollendet dargeboten von einer der begnadesten Talente unserer Zeit.

Rezension der CD Fantasy
von Martin Hoffmeister
MDR Figaro „Take 5 Klassik“, September 2014

quote   Intelligent und mitreißend!

 

Bereits ihre Debüt-Produktion mit Werken Janáčeks überzeugte durch konzeptionelle Kompromisslosigkeit, handwerkliche Überlegenheit und interpretatorisches Raffinement. In „Fantasy“ ist es insbesondere bemerkenswert, wie sich Dörken den völlig unterschiedlichen stilistischen Herausforderungen des Repertoires gewachsen zeigt. Wir vernehmen ein breites Spektrum von Anschlagsschattierungen, ebenso wie gestalterische Übersicht und eine entschiedene Affinität zur Transparenz. Intelligent und mitreißend!

Rezension der CD Fantasy
von Guy Engels
Pizzicato, September 2014

quote      Grenzenlos

 

„Was mich an der Fantasie-Form fasziniert, ist ihre Freiheit“, sagt Danae Dörken im Booklet zu dieser CD. Ihren Gedanken, ihrer Musikalität, ihrer Seele lässt sie hier volle Freiheit. So entsteht eine Musik, der man sich gerne hingibt, der man sich anvertraut, und der man bedingungslos folgt. Trotz des stark improvisatorischen Charakters der drei eingespielten Werke – Fantasie C-Dur von Schumann, Fantasie fis-Moll von Bach und Wanderer-Fantasie von Schubert – hält Danae Dörken letztendlich die Zügel in der Hand. Sie gibt den Kompositionen Struktur und Relief, spielt mit Tempi und Klängen, mit Formen und Farben, lotet die Partituren nuanciert und poetisch aus. Und so erleben wir einmal mehr jenes große Geheimnis der Musik, dass selbst feste Strukturen noch eine unermessliche Freiheit erlauben, dass trotz Grenzen, Grenzen gesprengt werden können und die Noten ihren unergründlichen Zauber entfalten.

Rezension der CD Fantasy
Applaus, Juni 2014

quote        Eigener Stil

 

Nicht nur die technische Virtuosität ist begeisternd, sondern vor allem auch ihr herrlich kantabler, innig empfundener und stimmiger Interpretationsansatz. Dörken ist längst kein „Talent“ mehr, sondern mit ihren 22 Jahren auf dem Weg, bald zu den ganz Großen in Deutschland zu zählen.

Rezension der CD mit Werken von Janáček
von Christof Jetzschke
Klassik heute, Januar 2013

quote        Außergewöhnliches CD-Debüt

 

„Was tun, wenn man von der Musik allein nicht nur vollkommen gefangen genommen wird, sondern wenn einem deren Interpretation geradezu den Boden unter den Füßen wegzieht? …Wirklich außergewöhnlich erscheint mir die Kunst Danae Dörkens, ihre musikalische und interpretatorische Intelligenz. Ich kann einfach nicht anders, als Danae Dörken eine feinfühlig durchdachte Ausdruckskunst von enormer Tiefe und Kraft zu bescheinigen, die unwillkürlich in ihren Bann zieht.

Rezension der CD mit Werken von Janáček
von Gregor Willmes
Fonoforum, März 2013

quote        Gelungenes Debüt

 

…dieses glänzende CD-Debüt der 1991 geborenen Pianistin… Danae Dörken spielt Janáceks Werke klanglich schön, mit bemerkenswerter Klarheit und einer beeindruckend weiten Dynamik.

Rezension der CD mit Werken von Janáček
von Carsten Dürer
PianoNews, März 2013

quote        Danae Dörken ist ein großartiges Talent, von dem man noch viel hören wird.

Rezension der CD mit Werken von Janáček
Pizzicato, März 2013

quote          Dörken spürt den Stimmungen der kleinen Stücke mit einer wachen Sensibilität nach, spielt sehr reflektiv und introspektiv, um Janaceks Seelenbekenntnisse hörbar zu machen.

Konzert in Greven März 2012
von Axel Engels
Westfälische Nachrichten, März 2012

quote          Die Pianistin Danae Dörken brillierte. Sie zeigte ganz große Meisterschaft am Klavier.

 

…Dass bereits in ganz jungen Jahren eine einzigartige Meisterschaft errungen werden kann, zeigte die Pianistin Danae Dörken. Mit dem „Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58“ aus der Feder Ludwig van Beethovens hatte sie sich eines der anspruchsvollsten Konzerte für Klavier gewählt. Dieses spieltechnisch und gestalterisch äußerst diffizile Werk war bei einer so hochtalentierten Pianistin quasi in den besten Händen. Schöpferischer Reichtum und brillante Sprache dieser Komposition erklangen in einem facettenreichen Dialog zwischen der Solistin und dem Orchester, lyrische Passagen wurden von Danae Dörken mit Sensibilität und Feingefühl in die virtuosen Abläufe integriert. Große künstlerische Reife, Souveränität und Anschlagskultur vermittelte sie in einem Spiel, das die großen Bögen ebenso zu halten wusste wie die filigranen Strukturen. Mit wunderbarem Ton spielte sie, jederzeit präsent und leidenschaftlich.

Cornelius Frowein spürte ihre gestalterischen Ansätze, reagierte dabei auf kleinste Veränderungen als ganz versierter Dirigent mit differenziertem und wohl ausgewogenem Orchesterklang. Danae Dörken schenkte danach als Zugabe dem begeisterten Publikum noch die „Ballade g-Moll op. 18 Nr. 3“, deren weites Stimmungsspektrum nuanciert und feinfühlig die Aula erfüllte.

Bad Zwesten Meisterkonzerte, Bad Zwesten, März 2012

von Michael Auerbach
HNA, März 2012

quote              Eine 20-jährige begeisterte

 

Langer Applaus für die exzellente Pianistin Danae Dörken bei Meisterkonzert …Solistin des Abends war die hübsche, gertenschlanke, 20 Jahre junge Danae Dörken, die zum ersten Mal in Bad Zwesten gastierte. Gewaltig sind die Anforderungen von Beethovens „Klavierkonzert Nr. 4“, G-Dur, op. 58, das in den Jahren 1805/06 entstand. Ganz bescheiden trat die konzerterfahrene Pianistin auf und machte in souveränem Spiel ihr meisterliches Können hörbar.
Im vorzüglichen Zusammenwirken mit den Musikern der Sinfonietta formte sie das Werk und beeindruckte durch wunderbare Tongebung. Ganz leise begann sie den ersten Satz mit einem kurzen Solo, auf das die Streicher folgten. Daraus entstand ein andauernder virtuoser Dialog zwischen dem Klavier und dem Orchester.
Den kurzen Mittelsatz leiteten die Streicher düster und im Unisono ein und erhielten vom Klavier eine gefühlvolle Antwort. Dieses kontrastvolle Gegeneinander der oft staccato spielenden Streicher und dem erst sanftmütigen, sich dann im Ausdruck steigernden Klavier, wiederholte sich mehrfach.
Zum Satzende verebbten Orchester und Klavier im Nichts. Im Finalsatz, in dem auch die Trompeten und Pauken zu Wort kamen, zeichneten Orchester und Solistin ein heiteres Klangbild.
Langen Applaus und Blumen gab es für die exzellente Pianistin.

Kissinger Sommer, Bad Kissingen, Juni 2011
von Thomas Ahnert
Saale Zeitung, Juni 2011

quote              Stimmiges Konzept

 

Die junge Pianistin Danae Dörken kennen die Kissinger bereits…Es ist immer wieder erstaunlich, was ein Dreivierteljahr in der Entwicklung eines jungen Musikers ausmachen kann. Danae Dörken war im letzten Jahr schon gut, aber sie hat seitdem bei der interpretatorischen Entschiedenheit und Zielstrebigkeit enorm zugelegt. Man musste ihr Interpretationskonzept von Franz Schubert Wandererfantasie nicht unbedingt teilen, aber man konnte es (sehr gut), weil es in sich absolut stimmig war. Denn Danae Dörken verweigerte sich der melancholietriefenden, resignierten Haltung des Liedsatzes: „Dort wo du nicht bist, ist das Glück.“ Sie verfälschte diese Grundeinstellung nicht, gestaltete glänzend starke emotionale Kontraste. Aber die versöhnlichen, liedhaften Momente hatten bei ihr erheblich mehr Gewicht und Bedeutung als üblich und gaben dieser hoch romantischen Musik einen ungewohnten Aspekt der Hoffnung. Besonders deutlich war die Entwicklung bei Johannes Brahms‘ Sechs Klavierstücken op.118, die sie schon im Oktober gespielt hatte. Hier zeigte sich der Zuwachs an Reife, an Souveränität, an gestalterischer Bewusstheit. Man muss kein alter Mann sein, um den alten Brahms wirklich spannend zu spielen; man kann auch eine junge Frau sein. Und man muss diesen sechs späten Sätzen auch nicht das Aroma des Rückwärtsgewandten geben, sondern man kann, wie Danae Dörken es tat, die Musik für sich sprechen lassen: die wunderbare Behandlung der Melodien, ein bisschen polternde Dramatik, lange musikalische Bögen, die sehr plausible Sinnzusammenhänge herstellen und Raum für ein weites Stimmungsspektrum geben. Besonders auffällig war das letzte Intermezzo, das Danae Dörken so schwebend leicht spielte, als sei es eine Brahmssche Hommage an Debussy. Da konnte es auch nur eine Zugabe geben: Debussys strukturell raffiniertes „Mouvement“ aus dem 1. Heft seiner „Images“. Wirklich ein starkes Präludium!

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schloß Granitz, Rügen, September 2010

von Ekkehard Ochs
Ostsee Zeitung, September 2010

quote              Junge Pianistin gefeiert

 

Granitz. Fünfjahrig erstmals am Klavier, mit zehn Jahren den schon errungenen nationalen Preisen den ersten internationalen hinzugefügt, mit zwölf Jungstudentin an Hannovers namhafter Musikhochschule und nun mit inzwischen 19 hochkarätigen Wettbewerbssiegen dekoriert: So liest sich in natürlich höchst unvollständiger Kurzfassung die Vita von Danae Dörken, geboren 1991 in Wuppertal und vorgestern Gast der Festspiele MV in der Konzertreihe „Junge Elite“ auf Schloss Granitz. Ihr stürmisch gefeierter Aufritt verriet, dass hier nicht nur ein Talent schlechthin am Werke ist. Weder setzte die junge Dame auf ein publikumssicheres Programm noch auf die populistische Nutzung ihrer immensen Technik. Sie überzeugte vor allem mit der durchaus eigenen Note ihrer selbstbewussten, sehr klar konturierten und vielfach kraftvoll-energische Spielweise, vor allem aber mit nicht minder individuellen und überzeugenden Gestaltungsangeboten. Das wollte bei einem anspruchsvollen Programm mit Bachs a-Moll-Partita (BWV 827) aus dem 1. Teil der „Clavierübung“, der Beethovenschen „Pastorale“- Sonate (op.28), Liszts „Paraphrase de concert sur Rigoletto“ und Schumanns groß angelegter Fantasie C-Dur op.17 einiges heißen. Es war schon erstaunlich, mit welcher Souveränität Danae Dörken ans Werk ging und unabdingbare Sachkenntnis mit sehr persönlich geprägtem Musizieren verband. Ihr Spiel ist sichtlich beherrscht, dennoch von außerordentlicher dynamischer Vielschichtigkeit. Es besitzt eindrucksvolle artikulatorische Kraft und kennt auch im Langsamen und Leisen keinen Stillstand. Immer ist Spannung da, immer pulsiert, immer geschieht etwas; Stets wird konstruktiv gedacht, werden strukturelle Zusammenhänge hergestellt, Bögen gebaut. Entscheidendes Gestaltungsmerkmal ist auch der intensive, grundsätzlich kantable Anschlag; Er war bei Bach wichtiger Gegenpol zum mehr spielfreudigen Duktus mancher Sätze, prägte natürlich entscheidend Beethoven und Schumann und verhalf dem oft geschmähten brillanten Klavierstil Liszts zu verdient starker Wirkung. Junge Elite in ihrer schönsten Form!

BEST of NRW
von Markus Brudereck
Der Westen, März 2010

quote               Ein großes Talent.

 

In der Reihe „Best of NRW“ treten Künstler auf, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Große Talente finden immer wieder den Weg zum Haus Witten, und manchmal begegnet man dort auch Künstlern, denen man eine große Karriere prognostizieren kann. Eine solche ist Danae Dörken.

BEST of NRW

von Stefan Pieper
Hertener Allgemein, März 2010

quote       Da tobten Stürme von entfesselter Virtuosität und tiefer Leidenschaft.

 

Der Blick geht nach innen. Zierlich und sanft, fast etwas fragil wirkt diese junge Dame auf dem Podium. Doch sobald Danae Dörken in die Musik eintauchte, füllte sich der Konzertsaal im Hertener Schloss mit berstender Spannung. Da tobten Stürme von entfesselter Virtuosität und tiefer Leidenschaft. Und was die 18jährige Interpretin auch pianistisch anpackt – ihr Spiel erzeugt in jedem Moment einen extrem unabgeklärt wirkenden Hörgenuss… Bravo-Rufe schon vor der Pause beflügeln sie weiter…

BEST of NRW
Westfalenpost, März 2010

quote       Ausnahmetalent am Klavier.

 

Die Zuhörer, die sie in Raesfeld erlebten, spürten, dass sie eine ganz große Karriere vor sich hat. Denn das, was sie dort präsentierte, war Klaviermusik der Spitzenklasse. Sie begann mit der Partita a-moll von Johann Sebastian Bach, die Teil der „Clavierübungen“ ist. Bach schrieb sie zwischen 1731 und 1741 als vierteilige Sammlung für Cembalo und Orgel. Das Wort „Übung“ ist allerdings irreführend, denn die „Clavierübungen“ sind äußerst schwer zu spielen. Danae Dörken bewies hier ihr ganzes Können. Sie spielte die Sätze progressiv, auch die schwierigen Passagen meisterte sie mit einer Leichtigkeit, die sie geradezu spielerisch wirken ließen.
Technisch perfekt. Es folgten Brahms Klavierstücke op. 118, die bekannt für ihre Dynamik sind. Danae Dörken spielte sie ausdrucksstark, technisch perfekt und mit großer Leidenschaft. Die Kompatibilität der Sätze, ihre fließende Interpretation hauchten den Stücken Seele ein. Mehr kann man aus einem Klavier nicht herausholen. Dies gilt auch für die „Moments musicaux“ von Sergej Rachmaninov und die „Rigoletto Paraphrase“ von Franz Liszt. Die Pianistin wird den Komponisten gerecht, indem sie sich hörbar in deren Intentionen hineinfühlt. Die Zuhörer im voll besetzten Rittersaal dankten es ihr mit nicht enden wollendem Applaus…

von Martin Schlupp
RP-Online (Solinger Morgenpost), Januar 2010

quote       Die junge Emotionale.

 

Sie ist emotional, technisch brillant, interpretativ stark und nicht einmal 20 Jahre alt. …Schon jetzt ist ihr Ausnahmepotential erkennbar. Und ihr eigener Stil: Sie ist keine kopflastige Künstlerin, sondern erspürt die Stimmung von Kompositionen und vermag dies auf bravouröse Weise zu transportieren. Es bedarf nicht der Glaskugel, um die Prognose zu stellen: Danae Dörken wird noch von sich hören machen.

20.Bendestorfer Klaviertage, Bendestorf, September 2009

von Traute Scheuermann
Harburger Nachrichten (HAN), September 2009

quote           Staunen und Bewundern.

 

…Vor zehn Jahren war sie schon einmal hier zu hören – damals war sie acht Jahre alt. Mittlerweile hat sie sich zu einer hübschen jungen Dame gemausert, die ihr außergewöhnliches Talent nahezu zur Perfektion entwickelt hat…Mit 18 Jahren ein so schwieriges Programm mit solcher Präzision und Kraft zu bewältigen – da gab es staunendes, bewunderndes Raunen im Publikum und am Ende verdient stürmischen Applaus…

Klavierfestival Junger Meister, Lindau, April 2009

Schwäbische Zeitung, April 2009

quote           Pianisten glänzen mit Mammutprogramm.

 

…Doch wie tief die Herzen berührend waren dann die Brahms-Stücke, die Danae spielte – mit vitaler Kraft, doch mit dem Akzent auf dem von innen kommenden, beseelten Spiel.

„Junge Pianisten im Kloster Medingen: Danae Dörken“, Bad Bevensen, Januar 2009

von Barbara Kaiser
Allgemeine Zeitung Uelzen, Januar 2009

quote           Nicht nur Zeus betört…

…Sie besitzt eine beeindruckende und federleichte Anschlagskultur und eine hinreißende Musikalität. So lagen ihr offenbar auch die Sechs Klavierstücke, op.118, von Johannes Brahms nah. Zwischen Wucht und Zärtlichkeit und immer wieder in plastischer Artikulation und großer Eindringlichkeit spielte sie sich in die Herzen des Publikums. Endgültig dann aber mit der Rigoletto-Paraphrase von Franz Liszt. Diese Musik nach dem Quartett Rigoletto/Gilda/Herzog/Magdalena aus dem letzten Akt der Oper gehört zum Schönsten, was Opernliteratur bietet. Danae Dörken vermochte es, die Kluft zwischen Tändelei und Tragik, der herzoglichen Leichtlebigkeit und den Qualen des Mädchen Gilda, erschütternd großartig, dabei auch noch leichtfüßig und unterhaltsam, vorzustellen. Sie denunzierte die Noten nicht zur brillanten Vorführnummer (wie so oft bei Liszt). Für die spektakulären Läufe und die untadelige Magie dieser schmerzlichen Liebeserklärung gab es Bravorufe. Durch ihr Spiel hat die junge Frau mit dem außergewöhnlichen Vornamen nicht nur Zeus betört.

Neue-Deister-Zeitung, September 2007

quote            Nach dem Schluss Akkord erklingen Jubelrufe.

Konzert mit ihrer Schwester Kiveli, Jagdschloss Springe, September 2007

von Petra Reichelt-Seelig
HAZ – Deister – Anzeiger, September 2009

quote              Zuhörer sind den Tränen nahe.

 

Danae und Kiveli Dörken locken jüngeres Publikum – Zuhörer sind den Tränen nahe. Die 16-Jährige spielte völlig versunken, verschmolz mit ihrer Musik von Claude Debussy, Franz Liszt und Wolfgang Amadeus Mozart und schien darüber zu vergessen, dass sie für Publikum spielte – bis zum Applaus…

Internationales Festival Junger Meister, Lindau, April 2007

von Christel Voith
Lindauer Zeitung, April 2007

quote               Ungeheure Kraft zu spüren.

Die mehrfach preisgekrönte 15-jährige Deutsch-Griechin Danae Dörken zeigt, welche Tiefe, welch unglaubliche Meisterschaft schon in ihrem Alter zu erreichen ist. Eine ungeheure Kraft und Ausdrucksstärke geht von ihren zartgliedrigen Fingern aus, die mit niemals nachlassender Spannung in Felix Mendelssohn-Bartholdys Klavierkonzert in d-Moll op.40 wahre Stürme der Leidenschaft entfachen. Technisch virtuos steigert sie die Erregung, um im ernsten zweiten Satz aus emphatischem Fortissimo wieder zu ruhigem Ton zu finden. Sprühend heiter ist dagegen das Finale, das zu rauschhaftem Jubel führt, der sich im Publikum fortsetzt…

Konzert mit ihrer Schwester Kiveli im Vaßbendersaal, Remscheid

von Manfred Görgens
Remscheid General Anzeiger, September 2006

quote                 Unheimliche Klangwelt

 

Die Teenager Danae und Kiveli Dörken strahlten am Piano aus, was andere im Alter nicht erreichen. …Danae leistete ihr Bravourstück mit Robert Schumanns Fantasiestücken op.12. Dabei entführte ihre Interpretation in eine geradezu unheimliche Klangwelt, so als habe Danae Schumanns Schicksal und Begehren bis ins Mark verstanden. Einer Explosion klarster Splitter in der Fantasie „Aufschwung“ folgte die Rücknahme in süßeste Methodik und sanfte Ligaturen, bei der man auch vernahm, dass die junge Musikerin besitzt, was andere im Alter nicht erreichen: Charisma…

Internationales Klavierfestival junger Meister, Lindau

von Renate Koppmann
Schwäbische Zeitung, März 2005

quote                 Breite Palette von Ausdrucksformen

 

…Danae Dörken zeigt bei den „Variations sérieuses“ von Mendelssohn-Bartholdy eine breite Palette von Ausdrucksformen: Dynamik, spannende Steigerungen in Tempo und Lautstärke, sanft-liebevolle Klänge, dunkel-melancholische Melodien und eine große schöpferische Ruhe lassen ihre Darbietung zu einem wunderbaren Erlebnis werden, das diese goldhaarige Fee im schwarz-goldenen Gewand mit ihren schönen, langen, schmalen und doch so kraftvollen Händen schafft.

von Dagmar Zschiesche
Westfälische Rundschau, September 2002

quote        Hörbares Staunen beim Publikum.

 

…Wie kann es möglich sein, dass die gerade 11 Jahre alt gewordene Danae Dörken eine der anspruchsvollsten fünfstimmigen Bach-Klavier-Fugen in einer Weise vorträgt, die die erfahrenen Konzertgäste (die den Saal über den letzten Platz hinaus füllten) so sehr zu ergreifen und zu bewegen vermag? Wieso hat ein so zartes, junges Menschenkind schon so viel zu sagen und bereits die pianistischen Fähigkeiten und die Kraft, es so zwingend mitzuteilen? Wieso spielt Danae den hochvirtuosen „Valse brillante“ von Chopin wie eine Tänzerin zwischen den Wolken, frappierend unangestrengt und mit sprühendem Temperament? Und die Toccata von Chatschaturjan lebt sie so spritzig aus, als gelte es, dieses oft arg mitgenommene Paradestück für alle Ewigkeit wieder zum Leben zu erwecken… Ihr Spiel schloss alle Mienen zu einem Lächeln auf, einem Lächeln des Genusses, der Dankbarkeit und der bewundernden Verlegenheit, wie so etwas möglich ist.