Very excited that our Molyvos International Music Festival made it onto the longlist for the Classical:NEXT innovation award!
www.classicalnext.com/program/classicalnext_award/longlist
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Very excited that our Molyvos International Music Festival made it onto the longlist for the Classical:NEXT innovation award!
http://www.classicalnext.com/program/classicalnext_award/longlist

After two wonderful and exciting days at the Sommets Musicaux de Gstaad, I am now traveling through beautiful Switzerland on my way to Zurich airport. It was such a pleasure to get to work with Renaud Capucon - Violin and Toshio Hosokawa! ... See MoreSee Less

After two wonderful and exciting days at the Sommets Musicaux de Gstaad, I am now traveling through beautiful Switzerland on my way to Zurich airport. It was such a pleasure to get to work with Renaud Capucon - Violin and Toshio Hosokawa!

Looking forward to another performance of Mozart's 21st piano concerto - tonight with the Südwestdeutsche Philharmonie and Philipp von Steinaecker! ... See MoreSee Less

Looking forward to another performance of Mozarts 21st piano concerto - tonight with the Südwestdeutsche Philharmonie and Philipp von Steinaecker!

It definitely is too early in the morning to be traveling, but I am on my way from Zurich to Newcastle and looking forward to two wonderful days with the Royal Northern Sinfonia! ... See MoreSee Less

It definitely is too early in the morning to be traveling, but I am on my way from Zurich to Newcastle and looking forward to two wonderful days with the Royal Northern Sinfonia!

Thank you for this wonderful review in the "PAMINA Klassik Magazin" (by Christine Gehringer):

"Zwischen Kraft und Grazie

Die Pianistin Danae Dörken zu Gast bei den Ettlinger Schlosskonzerten

Eine junge, zierliche Person betritt das Podium - aber keine von jenen Jung-Virtuosen, nach deren Auftritt zwar ein gewisser Eindruck, insgesamt dann aber doch ein schales Gefühl haften bleibt. Bei Chopin zum Beispiel muss man Farbe bekennen - und Empfindsamkeit. Beides verband die deutsch-griechische Pianistin bei den Ettlinger Schlosskonzerten des SWR ganz vorzüglich.

Danae Dörken beginnt ihr Programm mit Claude Débussy. "Reflets dans l'eau" heißt das erste Stück aus "Images" (Heft I), und die junge Künstlerin spielt hier nicht einfach nur - sie malt. Zunächst einmal hört man (oder "sieht") eine Fläche in ewiger Bewegung, mit feinem (Wellen-)gekräusel, mit zartem Murmeln und Gurgeln, mit immer neuen Lichtpunkten - und zwischendurch schwappt eine größere, dunkle Woge aus dem Bass in den Diskant: Bei dieser Darstellung hat man sofort die ganze Dimension eines tieferen Gewässers vor Augen. Davon hebt sich der dritte Satz (Mouvement) deutlich ab: Hier erlebt man eine nüchterne, pochende Bewegung, die aber keinesfalls technisch klingt, sondern beständig und leidenschaftlich nach vorne treibt.

Eingefasst in dieses Programm sind außerdem kurze Stücke der Komponistin Käthe Volkart-Schlager. Die Ehefrau des Stuttgarter Architekten Hans Volkart war künstlerisch sehr ambitioniert, doch während des Dritten Reiches boten sich ihr keinerlei Möglichkeiten. Erst nach dem Krieg erinnerte man sich wieder an ihre Werke - so zum Beispiel an den Klavierzyklus "Schattenbilder" aus dem Jahr 1924, der, so vermutet man, für ein Puppentheater geschrieben wurde. Diese Stücke haben etwas Idyllisches an sich; sie wirken volkstümlich, liedhaft, recht schlicht in Melodie und Rhythmus. Danae Dörken zeigt hier ihre lyrischen Qualitäten: Vollkommen ruhig bewegt sie sich vorwärts; manchmal in großen, weichen Bögen, manchmal suchend und schleichend wie eine Katze - was diesen vergleichsweise "harmlosen" Stücken einen ausgesprochen liebenswerten Charakter gibt.

In den vier Klavierstücken op. 119 von Johannes Brahms zeigt die Pianistin einen feinen Instinkt für die Gestaltung der Linien. Doch diese setzt sie nicht in Szene, sondern sie spürt ihnen einfach nach, und mit dieser Haltung macht sie noch aus dem scheinbar Beiläufigen ein Ereignis. Die Bewegungen fächert sie auf in verschiedenste Ausdrucksnuancen: Da flackert eine zarte Erregung hindurch, später ein freudiges Pulsieren - und die abschließende Rhapsodie ist ein solcher Ausbruch an Kraft, eine so hoch aufgetürmte Energie, dass man nach all diesen Feinheiten davon zunächst einmal völlig überrascht wird.

Feinheit und Nachdenklichkeit - das kennzeichnet überhaupt das gesamte Spiel von Danae Dörken, und besonders gilt das für Chopins h-moll- Sonate. Wieder zeigt sie hier ihre "sängerischen" Qualitäten, ihr Gespür für das Weiche, das Lyrische - und der dritte Satz ruht schließlich vollkommen in sich. Auch die Energieschübe des turbulenten Finales nimmt sie unter einen großen Atembogen, und es ist beeindruckend mitzuerleben, wie sie sich mitten aus der geballten Kraft plötzlich ganz behutsam den Details zuwendet.

Als Zugabe schließlich den "Feuertanz" aus Manuel de Fallas Ballett "Liebeszauber": Markant und spannungsvoll zelebriert sie dieses Stück. Eine junge Dame, die aufhorchen lässt."
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Thank you for this wonderful review in the PAMINA Klassik Magazin (by Christine Gehringer):

Zwischen Kraft und Grazie

Die Pianistin Danae Dörken zu Gast bei den Ettlinger Schlosskonzerten

Eine junge, zierliche Person betritt das Podium - aber keine von jenen Jung-Virtuosen, nach deren Auftritt zwar ein gewisser Eindruck, insgesamt dann aber doch ein schales Gefühl haften bleibt. Bei Chopin zum Beispiel muss man Farbe bekennen - und Empfindsamkeit. Beides verband die deutsch-griechische Pianistin bei den Ettlinger Schlosskonzerten des SWR ganz vorzüglich.

Danae Dörken beginnt ihr Programm mit Claude Débussy. Reflets dans leau heißt das erste Stück aus Images (Heft I), und die junge Künstlerin spielt hier nicht einfach nur - sie malt. Zunächst einmal hört man (oder sieht) eine Fläche in ewiger Bewegung, mit feinem (Wellen-)gekräusel, mit zartem Murmeln und Gurgeln, mit immer neuen Lichtpunkten - und zwischendurch schwappt eine größere, dunkle Woge aus dem Bass in den Diskant: Bei dieser Darstellung hat man sofort die ganze Dimension eines tieferen Gewässers vor Augen. Davon hebt sich der dritte Satz (Mouvement) deutlich ab: Hier erlebt man eine nüchterne, pochende Bewegung, die aber keinesfalls technisch klingt, sondern beständig und leidenschaftlich nach vorne treibt.

Eingefasst in dieses Programm sind außerdem kurze Stücke der Komponistin Käthe Volkart-Schlager. Die Ehefrau des Stuttgarter Architekten Hans Volkart war künstlerisch sehr ambitioniert, doch während des Dritten Reiches boten sich ihr keinerlei Möglichkeiten. Erst nach dem Krieg erinnerte man sich wieder an ihre Werke - so zum Beispiel an den Klavierzyklus Schattenbilder aus dem Jahr 1924, der, so vermutet man, für ein Puppentheater geschrieben wurde. Diese Stücke haben etwas Idyllisches an sich; sie wirken volkstümlich, liedhaft, recht schlicht in Melodie und Rhythmus. Danae Dörken zeigt hier ihre lyrischen Qualitäten: Vollkommen ruhig bewegt sie sich vorwärts; manchmal in großen, weichen Bögen, manchmal suchend und schleichend wie eine Katze - was diesen vergleichsweise harmlosen Stücken einen ausgesprochen liebenswerten Charakter gibt.

In den vier Klavierstücken op. 119 von Johannes Brahms zeigt die Pianistin einen feinen Instinkt für die Gestaltung der Linien. Doch diese setzt sie nicht in Szene, sondern sie spürt ihnen einfach nach, und mit dieser Haltung macht sie noch aus dem scheinbar Beiläufigen ein Ereignis. Die Bewegungen fächert sie auf in verschiedenste Ausdrucksnuancen: Da flackert eine zarte Erregung hindurch, später ein freudiges Pulsieren - und die abschließende Rhapsodie ist ein solcher Ausbruch an Kraft, eine so hoch aufgetürmte Energie, dass man nach all diesen Feinheiten davon zunächst einmal völlig überrascht wird.

Feinheit und Nachdenklichkeit - das kennzeichnet überhaupt das gesamte Spiel von Danae Dörken, und besonders gilt das für Chopins h-moll- Sonate. Wieder zeigt sie hier ihre sängerischen Qualitäten, ihr Gespür für das Weiche, das Lyrische - und der dritte Satz ruht schließlich vollkommen in sich. Auch die Energieschübe des turbulenten Finales nimmt sie unter einen großen Atembogen, und es ist beeindruckend mitzuerleben, wie sie sich mitten aus der geballten Kraft plötzlich ganz behutsam den Details zuwendet.

Als Zugabe schließlich den Feuertanz aus Manuel de Fallas Ballett Liebeszauber: Markant und spannungsvoll zelebriert sie dieses Stück. Eine junge Dame, die aufhorchen lässt.